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FRAUENMANTEL 

 

Sein schönes Blatt regte einst zu diesem romantischen Namen an, das ihn bis heute unverwechselbar macht. Er begleitet mit seinen Wirkstoffen durch alle Phasen im Leben einer Frau.

Frauenmantel wächst überall auf der nördlichen Halbkugel und bevorzugt als Standorte Bachufer, lichte Wälder und feuchte Wiesen. Natürlich kann man ihn auch im eigenen Garten anpflanzen, oft wächst er dort sogar einfach als Unkraut. Für medizinische Zwecke wird Frauenmantel heute in Kulturen in osteuropäischen Ländern angebaut. Frauenmantel wird in vielen Ländern angebaut. Frauenmantel kommt in vielen Variationen vor, von denen keine giftig ist.

Seinen detuschen Namen hat das vielseitige Heilkraut aus der Gattung der Rosengewächse vermutlich von der Form seiner Blätter: sie sind groß, ausladend und wirken wie der Umhang einer Frau. Es gibt auch Vermutungen, dass sich der Name aus der Frauenmode der Zeit um 1500 ableitet. Damals trugen Frauen üblicherweise weite Mäntel. Möglicherweise war die Bezeichnugn auch ein Ausdruck für den Schutz, den ein Mantel bietet. Denn die Heilkraft von Frauenmantel war schon den alten Germanen bekannt und sie betrachteten seine Blätter als den Umhang der Göttin Freyja. Die mitteelalterlichen Christen brachten damit den wallenden Umhang der Jungfrau Maria in Verbindung, was die Namen "Muttergotteskraut" und "Jungfernwurz" erklärt.

Zitat Maria Treben:


"In einer Zeit, in der ein Großteil der Menschen sich von der natürlichen Lebensweise weitgehend entfernt, bedrohliche Krankheiten durch falsche Lebenseinstellung auf sie zukommen, sollten wir zu den Heilkräutern zurückfinden, die Gott durch seine Güte uns seit urdenklichen Zeiten schenkt"

(Maria Treben hat sich als eine der wichtigsten Pioniere der Kräuterheilkunde ihren Platz in der Geschichte erobert)


 

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