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HIRSE 

 

Sie gilt als die älteste kultivierte Getreideart und gehörte im Mittelalter zu den Grundnahrungsmitteln. Heute erlebt Hirse vor allem in der Naturküche eine Renaissance und wird vorwiegend biologisch angebaut. Hirse weist unter den Getreidesorten den höchsten Eisengehalt (9 mg pro 100 g Trockenware) auf. Durch ihren hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen hat sie eine regenerierende Wirkung auf den ganzen Körper und die Psyche. Besonders zeichnet sich Hirse durch ihren hohen Gehalt an Kieselsäure und Fluor aus. Sie enthält etwa dreimal soviel Kieselsäure wie Vollweizen und hat teilweise viermal höhere Fluorwerte als andere Getreidesorten. Außerdem fördert Hirse die Harnausscheidung und entgiftet.











SÜSSER REIS-HIRSE-BREI
Zutaten: Hirse, Reis, Zimt, säuerliche Äpfel, Kakao, Vanille, evtl. Nüsse, Rosinen, Honig, Vorzugsmilch oder Sahne.

Zubereitung:
Hirse ohne Fett rösten, bis sie duftet; Reis zugeben, kurz weiterrösten;
Zimt und lauwarmes Wasser zugeben und alles nach Grundrezept weichkochen;
Äpfel, eine Prise Kakao, Vanille und evtl. einige Nüsse oder Rosinen zugeben;
Vor dem Servieren mit Honig süßen; etwas Vorzugsmilch oder Sahne am Schluss zugeben, wenn keine Schleimproblematik besteht.

Variante: Man kann das Getreide am Tag vorher rösten und über Nacht weichen lassen, dann ist es morgens sehr schnell weich. Oder man kocht es nach Congee-Grundrezept vor.

Wirkung: Nährt Blut und Qi; hilft überschüssige Feuchtigkeit umzuwandeln; stärkt das Gewebe.


GERSTENBREI
Zutaten:
Vollkorngerste, frische Pflaumen, Butter, Gerstenmalz.

Zubereitung:
Die Gerste zu grobem Schrot mahlen und trocken anrösten. Heißes Wasser aufgießen und bei wenig Hitze zu einem Brei quellen lassen. Am Ende Pflaumen, etwas Butter und Süßmittel zugeben.

Variante: Wenn es morgens schnell gehen soll, kann man an Stelle von Schrot Gerstsenflocken verwenden.

Wirkung: Stärkt das Qi von Milz und Magen, nährt das Blut.


WÄRMENDER HAFERFLOCKENBREI
Zutaten: Grobe Vollkornhaferflocken, getrocknete Feigen und Datteln, Zimt oder Sternanis, frischer Ingwer, Walnüsse, Ahornsirup.

Zubereitung:
Trockenfrüchte einweichen. Haferflocken trocken anrüsten; Trockenfrüchte, Zimt oder Sternanis, etwas geriebenen Ingwer dazugeben und alles mit Wasser zu einem Brei kochen. Mit Ahornsirup süßen. Walnüsse rösten und vor dem Servieren darüberstreuen.

Wirkung: Erwärmt und stärkt das Abwehr-Qi. Eignet sich gut für die kalte Jahreszeit.

 


 

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